Blogrevival oder … Alles neu macht der Mai

ich dachte, ich würde über den Beitragstitel ewig hängen, aber wer kennt den Spruch (der ein Lied von Hermann Adam von Kamp *1829* ist) nicht? Alles neu macht der Mai.
Passt perfekt, wenn ich es schaffe diesen Beitrag noch heute zu veröffentlichen.
Wie bereits hier erwähnt, ist dieser Blog nicht der erste in meinem Leben.

Blogspot Design

Mein altes Design bei Blogspot

Ganz zu Anfang war ich bei Blogspot und postete dort sporadisch meine Rezensionen.

Dann hörte ich von WordPress und seinen schier unbegrenzten Möglichkeiten (jetzt bloss nicht übertreiben). Also besorgte mir günstigen Webspace – wobei meine Wahl auf WebGo fiel – und installierte mir darauf die WordPress Software. Nach und nach übertrug ich meine Rezensionen auf meinen neuen Blog und anfänglich war ich auch sehr zufrieden. Bis die Komplikationen begannen. Mein Blog wurde launisch und Bilder hochladen wurde immer mehr zur Glückssache. Den Fehler habe ich, trotz intensiver Suche, nie finden können und so fiel mein neuer Blog in einen tiefen Dornröschenschlaf. Das ging fast zwei Jahre so und ich war bereits kurz davor den Webspace – inklusive Domain – zu kündigen. Und dann passierte das DSGVO. Es galt letztendlich Kündigungsfristen einzuhalten und um den Zeitraum zu überbrücken, war es nötig, den Blog entweder auf Privat zu stellen oder so zu arrangieren, dass er den neuen Bestimmungen gerecht wird. Und was soll ich sagen?

Plötzlich packte mich wieder das Fieber.

Mit der Neuinstallation von WordPress funktionierte der Bilder Upload wieder und mittlerweile weiß ich zumindest, dass ich selber mein größter Feind bin und mir mit meinen hohen Ansprüchen an mich selber bei der Blogpflege nur im Weg stehe. Ich versuche, diesem inneren Druck keine Angriffsfläche mehr zu geben und bin guter Hoffnung, dass es dieses Mal klappt.

Warum dieser Post?

Mein alter Blog ist deaktiviert – wird momentan aber trotzdem noch bei den Google Suchergebnissen gelistet – und natürlich möchte ich meine alten Rezensionen hier implementieren. Da man sich – und vor allem seine Ausdrucksweise – mit der Zeit verändert, bin ich mittlerweile ein wenig unzufrieden mit Aussagen und Formulierungen, die ich damals getroffen habe. Also bin ich dazu übergangen, die Rezensionen nicht einfach nur hier einzufügen, sondern überarbeite sie. Bei manchen ist das mehr, bei anderen weniger Arbeit.
Und nun zum Problem:

Wer nicht weiß, dass sie Kritiken tatsächlich meiner Feder entsprungen sind, der könnte meinen, dass sie von meinem alten Ich abgekupfert wurden.

Schließlich habe ich meine geistigen Ergüsse nicht nur auf meinem alten Blog gepostet sondern auch auf diversen Seiten geteilt.
Momentan hadere ich noch ob das Schlagwort „Revision“ ausreicht, diese abgewandelten Rezensionen zu markieren. Wäre „überarbeitete Fassung“ im Blogpost anzugeben prägnanter? Ich weiß es noch nicht.

Ilona

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